Des Kampfes müde

Löwenkopf
Quelle: Picjumbo

„Ich will nicht mehr kämpfen“, „Was kommt denn noch alles oben drauf?“, „Hört das denn nie auf?“

Erkennst du dich in diesen Fragen wieder?

Ho’oponopono wird seit Jahrtausenden angewendet, wenn Dinge in Unordnung geraten sind. Wenn man des Kampfes müde ist. Wenn man eine tiefe Sehnsucht nach innerem Frieden hat.
Kollektiv erleben wir seit zwei Jahren eine Ausnahmesituation, die durch den aktuellen Krieg in der Ukraine (und viele weitere Kriege in der Welt) um ein Vielfaches potenziert wird.

Innere und äußere Kämpfe finden statt. Unfrieden. Erschütterungen. Die Dinge sind erkennbar in Unordnung geraten. Das sind sie schon lange, aber wir haben dagegen angekämpft. Oder die Dinge verdrängt, unter den Teppich gekehrt. Aber die Haufen unterm Teppich sind jetzt so hoch, dass wir drüber stolpern.

Im Ho’oponopono fragen wir uns immer: Welcher Anteil in mir hat dieses Themen- und Energiefeld genährt?

Mit Ho’oponopono holen wir unsere inneren und äußeren Konflikte unterm Teppich hervor. Wir schauen den Haufen, die Unordnung an. Anerkennen zunächst, dass sie da sind. Dass sie in unserem Leben existieren. Stehen dazu, übernehmen Verantwortung. Vergeben und bitten um Vergebung. Fühlen uns endlich wieder verbunden. Und öffnen uns in Dankbarkeit für die Heilung.

Wenn du magst, sprich das folgende Ho’oponopono laut aus und fühle es in deinem Herzen. Wenn nötig, kannst du die Worte für dich anpassen:

Es tut mir leid, dass ich dachte, ich müsse für alles im Leben kämpfen. Dass ich glaubte, das Leben bedeute Kampf. Es tut mir leid, dass ich so viel von meiner Kraft und Lebensenergie durch diesen Kampf vergeudet habe. Es tut mir leid, dass ich müde und kraftlos bin. Das tut mir leid, denn ich erkenne jetzt, dass ich dabei vor allem gegen mich selbst gekämpft habe. Gegen mein inneres Kind und gegen die Freude in mir.

Ich verzeihe mir das jetzt, denn in Wahrheit liebe ich mich. Ich habe es einfach nicht besser gewusst und geglaubt, nur durch Kämpfen weiterzukommen. Ich liebe mich und nehme nun diesen Irrtum „Das Leben ist ein Kampf“ liebend in mein Herz. Ich bin jetzt bereit, diesen Irrtum in Liebe und Leichtigkeit zu verwandeln. Ich liebe mich und gestatte mir, dass es ab jetzt leicht für mich sein darf im Leben.

Danke für diese Erkenntnis, danke für die Reinigung der alten Glaubensmuster und Programme, danke für die Heilung meines Herzens auf allen Ebenen, die jetzt geschieht. Danke, danke, danke.“

Ich wünsche dir von Herzen, dass du den Kampf in und mit dir beenden kannst. Ich wünsche dir, dass du von innen heraus Frieden findest. Beginne einfach da, wo du jetzt bist und geh deinen Weg Schritt für Schritt.

Ho’oponopono mit seinen vier Sätzen ist ein wunderbarer Begleiter dabei.

Löwin mit Baby auf Wiese

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